Glaubenssätze lösen mit Reframing

Reframing: Mal angenommen xy handelt mit guten Absichten…

Mit dem Reframing werden eigene Handlungen oder das Handeln von anderen Menschen innerhalb eines Themenkomplexes (Glaubenssatz= Thema oder Problem) in einen neuen wohlwollenden Rahmen (frame) gesetzt.

In der gleichen Zeit in der wir eine Aktion beobachten, bewerten wir sie auch. Das war in früheren Tagen auch notwendig. Sah man den Säbelzahntiger, war es überlebenswichtig die Gefahr sofort zu erkennen und zu agieren (Flucht, tot stellen, Angriff).

Dieser Mechanismus funktioniert heute noch genauso. Geprägt ist dieses innere Navigationssystem der Bewertung durch die Kultur in der wir leben, unsere Familie und eigene Erfahrungen. Dadurch kann jedoch eine Situation bzw. ein Mensch durch unsere Bewertung in der falschen Schublade landen. Denn welche Intension er bezweckte, wissen wir nicht.

Wir fragen nicht achtsam nach, warum das so ist oder sich jemand so verhält. . Nein wir bewerten automatisch und gehen davon aus, dass er sich so verhält, wie wir denken. Das ganze geschieht unbewusst und automatisch.

Im ersten Schritt des Reframings wird also die Handlung von der Bewertung getrennt. Als Frage eignet sich hier: Was genau konnten Sie in der Situation denn beobachten? Oder auch „Ist das wahr“?