Beratung erfrischend anders

Frisch diagnostiziert? Orientierung bei ADHS und/oder Autismus

Die Brücke zur Therapie: Über dich hinauswachsen und dich neu verstehen.

Eine frische Diagnose im Erwachsenenalter verändert alles. Endlich gibt es eine Erklärung für das lebenslange Gefühl, irgendwie „anders“ zu sein. Doch auf den Moment der Erleichterung folgt oft die Realität des deutschen Gesundheitssystems: Die Suche nach einem Therapieplatz oder einem Termin beim Psychiater dauert oft viele Monate. Du wirst mit all deinen Fragen, Zweifeln und dem täglichen Alltag erst einmal allein gelassen.

Diese Wartezeit musst du nicht ungenutzt oder blockiert verstreichen lassen.

Mein Coaching schließt genau diese Lücke. Wir schaffen sofortige Entlastung, Orientierung und Struktur für dein Nervensystem, während du auf deinen Behandlungsplatz wartest.


 

Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. (Eleonore Roosevelt)

Die Phase nach der Diagnose: Zwischen Erleichterung und Überforderung

Egal ob ADHS, Autismus oder der Verdacht auf beides – nach der Diagnose gerät das gewohnte Leben oft erst einmal ins Wanken:

  • Das unendliche Gedankenkarussell: Du blickst auf deine gesamte Biografie zurück und erkennst, wie viel Kraft dich das ständige Anpassen (Masking) gekostet hat. Fragen wie „Wer bin ich eigentlich ohne diese Anpassung?“ führen zu akutem Overthinking.
  • Strukturmangel oder Erstarrung: Ohne die richtigen, neurodiversitäts-bewussten Strategien versinkst du im totalen kreativen Chaos (typisch ADHS) oder blockierst dich selbst durch das Bedürfnis nach einer extremen, starren Penibilität (typisch Autismus).
  • Das Gefühl der Handlungsunfähigkeit: Der Versuch, das gesamte Leben plötzlich auf die neue Diagnose umzustellen, führt zur sensorischen und mentalen Überlastung. Du fühlst dich überfordert und festgefahren.
  • Werte sind wichtiger als starre Ziele: In dieser Umbruchphase funktionieren klassische, neurotypische Leistungsziele nicht. Was du jetzt brauchst, ist dein ganz persönlicher Wertekompass – dein Wozu und dein Warum, um dich neu zu sortieren.
Selbstwert und Glück

Lass uns die Wartezeit gemeinsam nutzen

Stehst du gerade am Anfang deines Weges mit ADHS oder Autismus und suchst nach dem roten Faden, während du auf einen Therapieplatz wartest?

Ein Schiff im Hafen ist sicher, aber das ist nicht das, wofür Schiffe gebaut sind. (William G.T. Sheed)

Deine persönliche Begleitung – erfrischend anders

Leben ist das, was passiert, während man plant. Als dein verlässlicher Prozessbegleiter hole ich dich genau da ab, wo du gerade stehst. Mein Coaching bietet dir den geschützten, reizarmen Raum, um deine Diagnose als Kompass und nicht als Last zu begreifen.

Hinweis: Mein Coaching ist eine psychosoziale Begleitung. Es ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, füllt aber die monatelange Wartezeit mit wertvoller, praktischer Lebenshilfe.

Ganzheitliche Begleitung mit Fokus auf Einordnung und Neuausrichtung nach erhaltener Diagnose

Viele Betroffene aus dem Spektrum haben viele kleinere und größere Alltagsprobleme, die sie daran hindern nachhaltig glücklich zu sein. Glück ist kein Dauerzustand. Jedoch wird Stress oft als solcher empfunden. Dauerhafter Stress führt zu psychosomatischen Belastungsreaktionen und schlimmstenfalls auch zu einem Burnout, einer physischen und psychischen Stressverarbeitungsstörung.  Gerade wir Betroffenen aus dem Spektrum können ein Lied davon singen. Jedoch: Muss es dazu kommen? 

Auch fällt es vielen Menschen schwer, kurz- oder langfristige Entscheidungen zu treffen. Häufige Überlegungen können auch ausarten in Grübeleien bis hin zu Existenzbedrohenden Belastungen. Das Leben ist das, was passiert, während man was anderes plant. Bestimmt findet sich der ein oder andere neurodivergente Charakter darin wieder. 

Oder aber man will sich eine schlechte Angewohnheit abgewöhnen. Gerne begleite ich dich auch auf dem Weg zu einem achtsamen- Leben.

Neurodivergenz & sexuelle Vielfalt: Das „Neuroqueer“-Phänomen

Nicht selten leben Menschen über Jahre hinweg ein Leben, das sich im tiefsten Inneren „falsch“ oder wie eine geliehene Schablone anfühlt. Sie spüren schon lange, dass sie eine Identität leben, die nicht ihrer wahren Natur entspricht – sei es im Erleben der eigenen Sexualität, der geschlechtlichen Identität oder dem tiefen Gefühl, im falschen Körper zu sein.
 
Sexuelle Vielfalt und geschlechtliche Identitäten wie Homosexualität, Bisexualität oder Transgeschlechtlichkeit (Transidentität) sind keine Krankheiten oder Störungen. Sie sind fundamentale, unschätzbare Facetten deines einzigartigen Seins.
 
Dennoch unterdrücken viele Menschen diese tiefen Bedürfnisse aus Angst vor Ablehnung, schränken sich radikal ein und maskieren ihr wahres Ich vor der Welt. Besonders groß ist die Hürde, wenn bereits eine Familie gegründet wurde, gesellschaftliche Erwartungen drücken oder eine berufliche Stellung scheinbar verlangt, nicht zu sich selbst zu stehen.

Den Familienfrieden sichern: Reizarm, bindungsorientiert und auf Augenhöhe

Wenn Kinder auf die Welt kommen, ändert sich im Leben einfach alles. Die Paardynamik verschiebt sich radikal. Im stressigen Alltag zwischen Job, Haushalt und Erziehung vergessen viele Paare, dass sie neben der Elternschaft auch noch eine Partnerschaft leben. Manchmal funktioniert man nur noch wie eine logistische Firma – rein wegen der Kinder. 
 
Vielleicht lebst du aber auch alleinerziehend, kämpfst mit kräftezehrenden Geschwisterrivalitäten oder steckst mitten in einer schmerzhaften Trennung und kannst dich mit deinem Ex-Partner nicht auf gemeinsame Erziehungsregeln einigen.
 

Deine Begleitung für ein starkes Miteinander

Im Coaching finden wir Lösungen, die sowohl deinen Bedürfnissen als auch denen deines Kindes gerecht werden. Wir nutzen das ESEL-Prinzip und den gesunden Eigensinn im Sinne von Hermann Hesse, um wieder Ruhe in dein Zuhause zu bringen:

Raus aus der Prokrastinations-Falle:  Blockaden lösen, Potenziale abrufen

Das Leben besteht aus Herausforderungen, die gemeistert werden wollen. Doch gerade vor wichtigen Meilensteinen wie Prüfungen, Klausuren oder Abschlussarbeiten können Ängste und Blockaden zu einer extremen Belastung werden. 
 
Oft ist das Wissen in deinem Kopf vorhanden. Aber die Angst zu versagen, Fehler zu machen oder nicht zu genügen, ist einfach lauter. Die Folge? Das Gehirn schaltet auf Abwehr. Es flüchtet in die sogenannte Aufschieberitis (Prokrastination) – ein Zustand, der kurz Entlastung bringt, aber hintenherum nur noch mehr Stress, Schuldgefühle und Versagensängste erzeugt. 
 

Den Lern-Druck entschärfen – mit dem ESEL-Prinzip

Im Grunde kannst du nicht scheitern – es kann höchstens länger dauern. Aber wer dreht schon gerne Ehrenrunden? Wir nutzen dein kognitives Profil und das ESEL-Prinzip, um dich mit gesundem Eigensinn im Sinne von Hermann Hesse durch die Prüfungsphase zu navigieren

Ich freue mich auf dich.

Wohin soll die Reise gehen?